Tanzsportgemeinschaft Balance Wesel e.V.

Inhalt

Lateinformation

Formationstanz ist im Gegensatz zum Paartanz und Solotanz das gemeinsame koordinierte Tanzen von mehr als zwei Personen.

Je nach getanzten Tänzen kann wiederum in eine Vielzahl von Arten untergliedert werden. Im deutschsprachigen Raum am etabliertesten sind die Standard- und Latein-Formationen, welche in den Ligen des Deutschen Tanzsportverbands (DTV) starten. Zehn-Tänze-Formationen, die alle zehn Standard- und Lateintänze tanzen, gibt es derzeit in Deutschland nicht.

Die Musik darf maximal sechs Minuten lang sein. Sie besteht aus Einmarsch, Hauptteil und Ausmarsch, wobei nur der Hauptteil in die Wertung eingeht. Der Ein- und Ausmarsch darf zusammen nicht länger als anderthalb Minuten sein, wobei deren Aufteilung beliebig ist. Sie sind dazu da, das Publikum auf das jeweilige Thema einzustimmen, werden vom Wertungsgericht aber nicht in die Wertung mit einbezogen.

Durch die Veränderungen der Tanzpositionen werden sogenannte „Bilder“ gestellt. Die „Bildentwicklung“ macht einen großen Teil der choreografischen Leistung aus, da die Wirkung der Schritte und Posen auch stark von den Bildern abhängig ist. Alle Teile müssen aufeinander abgestimmt werden.

Zusätzlich zu den üblichen Figuren eines Tanzes gibt es spezielle, die nur in Formationsdarbietungen vorkommen. Dazu gehören bei Lateinformationen neben sonstigen Effekten das Roundabout, auch als Wanderroundabout und mit Bodenwischer, Pirouetten, Lankenaus, Kettenreaktionen, die sogenannte Velberter Rose, Potstirrer und der Wind, deren gute Ausführungsqualität sehr publikumswirksam sind. Im Ein- und Ausmarsch sind zudem Hebefiguren erlaubt.

Die Wertungsrichter bewerten die Leistungen der Mannschaften mit Hilfe eines Punktesystems relativ zueinander. Hierbei stehen ihnen vier Wertungsgebiete zur Verfügung, die, im Gegensatz zum Wertungssystem bei Einzelwettbewerben, gleichberechtigt nebeneinander stehen. Diese Wertungskriterien sind die Musik (Nutzung von Takt und Rhythmus, Synchronität), Tänzerische Leistung, Ausführung der Choreographie (Bilder, Bildübergänge), sowie Durchgängigkeit und Charakteristik der Tänze
In der Vorrunde werden die Wertungen noch verdeckt gegeben, und die Mannschaften in ein großes und ein kleines Finale eingeteilt. Jedes Finale wird dann für sich mit offenen Platzempfehlungen gewertet, aus welchen sich durch Anwendung des Majoritätssystems der finale Platz ergibt.


Das Formationstanzen ist fester Bestandteil der TSG Balance Wesel, seit diese im Jahr 2005 gegründet wurde.
In den zurückliegenden Saisons konnten unsere Mannschaften sehr gute Ergebnisse erzielen - das A-Team ist sogar zweimal in Folge in die nächsthöhere Liga aufgestiegen und auch das B-Team konnte schon einen Aufstieg verzeichnen!

Nach einer Saison Pause ging ein komplett neues A-Team an den Start. Dieses hat in ihrer ersten Saison (2010/2011) sehr knapp den Aufstieg verpasst - als Anschlussmannschaft auf dem Relegationsturnier! Dieser Aufstieg in die Oberliga West Latein erfolgte eine Saison später nach sehr erfolgreicher Leistung der Tänzerinnen und Tänzer. In der Oberliga zeigten das A-Team erneut eine respektable Leistung und sicherte sich erneut einen Platz im Relegationsturnier und verpasst erneut nach nur einer Saison in der Liga den direkt Aufstieg in die höhere Liga denkbar knapp.